Regierung verspricht Hilfe für notleidende Versicherungsbranche

Regierung verspricht Hilfe

Die Münchener Rückversicherung gab bekannt, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal 2013 nur noch 529 Millionen Euro beträgt. Das sind 34,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Verantwortlich dafür seien die Hochwasserkatastrophe und andere „Großschäden“. Die Bundesregierung erklärte daraufhin, umgehend ein milliardenschweres Programm zur Rettung der notleidenden Versicherungsbranche aufzulegen. Der Regierungssprecher, Lorenz Labersack, kommentierte, dass „es für die Aktionäre der Versicherungen doch vollkommen unzumutbar ist, auch nur auf einen der goldenen, mit Diamanten besetzten Löffeln in ihren Privatjets verzichten zu müssen. Nur wegen dem Jammern von irgendwelchen Leuten, die Hab und Gut verloren haben. Die sollen sich nicht so anstellen!“

Boris Beckers neues Buch verursacht weltweite Panik

Die Unruhen in Deutschland halten weiter an. Auch heute demonstrierten alleine in Berlin mehr als 50000 Menschen gegen die Lieferschwierigkeiten bei Boris Beckers neuem Buch. Im herausgebenden Verlag hatte niemand mit einer derart massiven Nachfrage gerechnet. Der Tod des Chefliteraturkritikers Reich-Ranicki trug erheblich zu dieser Entwicklung bei. Dadurch gibt es niemanden mehr, der der deutschen Öffentlichkeit nachvollziehbar vermitteln kann, dass solch ein Machwerk das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wird.
Das Ausland spekuliert heftig über den Erfolg dieses inhaltsfreien Buches, angefangen von Massenhypnose, bis hin zu intelligenzmindernden Drogen im Trinkwasser. Bestsellerautor Dan Browns Verschwörungstheorie, nach der die deutsche Regierung seit Jahren Jahren systematisch an der Unterdrückung eigenständigen Denkens und der Wiederherstellung des Führerstaats arbeite, gewinnt weltweit immer mehr Unterstützer. Wie sonst seien sonst Phänomene wie die BLÖD-Zeitung, 90% des Privatfernsehens und eben Boris Beckers Popularität jenseits des Tennisplatzes erklärbar?

Tomatenschlacht in Spanien – 25000 Tote

Alljährlich findet im spanischen Buñol die „Tomatina“ statt, ein „Festival“, bei dem sich all die gegenseitig mit Tomaten bewerfen, die schon als Kinder nicht aufhören konnten, mit dem Essen zu spielen.
Die Geschichte der Tomatina reicht bis in die Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Auch die Spanier wollten an diesem Mega-Ereignis teilnehmen. Aber niemand konnte sich druchringen, mit ihnen spielen. Denn man hatte bereits den sogenannten Spanischen Bürgerkrieg absolviert. Und der Unterhaltungswert eines angedachten Wiederholungsspiels erschien sehr begrenzt. Die Kriegsteilnehmer einigten sich stattdessen auf zünftige Treffen in den russischen Steppen, oder an französischen Stränden.

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